Leda luss Luyken
Concept Artist - Athens | NYC | Munich | Milos
Ausbildung
Ecole d’Humanité - Bereits während ihrer schweizer Internatszeit hat die gebürtige Griechin (Athen) ein eigenes Atelier und erste Ausstellungen
Studium: Kunst und Architektur - Zürich, New York, Manchester
beruflicher Start: Innenarchitektin und architektonische Desingerin in NewYork

Prägungen als Künstlerin    
    Frank Lloyd Wright
    Mies van der Rohe
    Richard Neutra
    Frank Gerhy    
    Alfred de Vivanco-Luyken
    Japanische Gartenarchitektur

seit 1983: Konzeptkünstlerin in England, Deutschland und Griechenland
Werk
Von 1985 bis 1996 schuf Leda Luss Luyken figurative Arbeiten, von Aktzeichnungen und Torsi bis zu expressiver figurativer Malerei. Diese Arbeiten wurden unter anderem in zwei Galerieausstellungen in Amsterdam gezeigt und 1997 in einem Kunstband dokumentiert.
Seit Mitte der 1990er Jahre experimentiert und arbeitet Luss Luyken mit ModulArt und stellt damit ein neues, erst in Interaktion mit dem Betrachter entstehendes Konzept in der zeitgenössischen Kunst vor. ModulArt sind aus gleichförmigen Grundelementen (Module) innerhalb eines vorgefertigten Rahmens aufgebaute expressionistische Kunstwerke mit grafischen Elementen. Die Module sind vom Betrachter in sich veränderar, wodurch immer wieder neue Spannung und neue Aussagen kreiert werden. 
Neben Einzelgemälden - oft mit mythologischem Bezug -  und Arbeiten auf Reispapier hat Leda Luss Luyken diese ModulArt-Technik zu ihrer originären und zentralen Werkidee weiterentwickelt und mehrere Gemäldezyklen geschaffen:

Millenium (1996–2002)
Greek Spirit (2003–2005)
Genesis (2006–2008)
96% Dark Matter (2008–2010)
Cosmos Sensual (2010–2011)

Darin bricht sie zeitgemäße Einschränkungen der Malerei auf, nach dem Motto: “Our rules are mere conventions destined to be broken with intelligence and to be pushed beyond their limitations” (Leda Luss Luyken in: Tom Prader “Breaking the rules 1997). Denn alles ist im Fluss und diese beständige Veränderung will Leda Luss Luyken durch ihre Technik der ModulArt auch in ihren Gemälden zulassen.
Jeder dieser Zyklen umfasst circa 20 oder mehr großformatige Tableaus im Maß 180 : 180 cm und größer. Jedoch können auch kleinere Einheiten ab 2 Modulen stimmig zusammengesetzt werden. Die zentrale Werkidee von ModulArt ist die prinzipielle Unfertigkeit und stete Veränderbarkeit der Gemälde, die vom Betrachter  jederzeit in nahezu unendliche Modulationsvarianten verwandelt werden dürfen. 
Leda Luss Luykens ModulArt wurde öffentlich in Museumsausstellungen und in Galerieausstellungen gezeigt und in einem Katalog, einer Monographie einem Sammlungskatalog sowie drei Filmen dokumentiert. 
Kuratierte Museums- und Kunstausstellungen

1996 Museum Grassi in Leipzig | Palympsistos | Einzelausstellung |
1998 Farbige und Weiße, Kunstpavillon München | Einzelausstellung |
2001 Haus der Kunst | München | K 01 | Gruppenausstellung |
2003 Abgusssammlung Antiker Plastik | Berlin | 4Olympia04 | Einzelausstellung |
2004 Haus der Kunst | München | K 04 | Gruppenausstellung |
2006 Greek Spirit: e-motion, camera artis, Schauplatz für moderne Kunst | München | Einzelausstellung |
2008 Genesis, Camera artis, Schauplatz für moderne Kunst| München | Einzelausstellung |
2008 Stadtmuseum in Weimar| Greek Spirit | Einzelausstellung |
2009 : ModulArt = 4^y x y!, Marstall, Berg (Starnberger See) | Einzelausstellung

Arbeiten im öffentlichen Raum
1985 1000 Jahre Verden | Wandglass Skulptur | 10: 2.50 Meter
1988 Links | The European Institute for the Media | Manchester (UK) | 480: 180 cm
1999 Links | 480: 180 cm | Landesanstalt für Medien | Architektenkammer NW| Düsseldorf |
2002 Aphrodite| United Buddy Bear im Auftrag der Botschaft der Hellenischen Republik in Berlin; unterstützt durch Honorarkonsulin Mme. Madeleine Schickedanz | ausgestellt am Brandenburger Tor in Berlin und versteigert zum Wohle von UNICEF
2003 Olympic Ambassador | Buddy Bear für die Hellenische Republik, öffentlich gezeigt in 2003 Berlin | 2003 Kitzbühel (AU) | 2004 Hong Kong | 2004 Istanbul | 2005 Tokyo | 2005 Seoul | 2005 Sydney | 2006 Berlin | 2006 Vienna | 2007 Cairo | 2007 Jerusalem | 2008 Warschau | 2008 Stuttgart | 2008 Pong Yang | 2009 Buenos Aires | 2009 Montevideo | 2009 Berlin | 2010 Astana | 2010 Helsinki | 2011 Sofia | 2011 Berlin |2012 New Delhi |
2004/05 Gelber Engel |Skulptur 63: 99: 85 cm | im Auftrag des ADAC | und öffentlich ausgestellt im ADAC Rheinland |[16]
2010 2K1| ein zeitgenössisches TanzModulartVideo Projekt mit Aurelia Baumgartner | Kunsthalle whiteBOX Kultfabrik | München |
2011 Leitbild | Auftragsarbeit großflächige Leitbildkreationen in ModulArt für SKF GmbH & Co.KG | Waldkraiburg

Literatur und Filme
Breaking the Rules | Die Regeln brechen
Hrsg. von Tom Prader, Englisch und Deutsch | Zürich | 1997.
TryDax
gestaltet und herausgegeben von Klaus Walterspiel, München 2000.
Leda Luss Luyken: ModulArt
Hrsg. von Georg von Kap-herr | Englisch und Deutsch | Bobingen 2008 |
Wanderjahre. Arbeiten aus der Sammlung Kaske 1970 - 2010
hrsg. von der Christoph und Stephan Kaske Stiftung sowie Dagmar und Joachim Kaske mit Texten von Anna Wondrak | München 2011: S. 6, 12, 18, 19, 38, 63, 70, 71.
Παντα ρει: Leda Luss Luyken's ModulArt
Film + TV Doku | 12’ | von 3’30” Films |Berlin | 2004 |
ModulArt©LLL, 1’30”
von Roman Luyken | Studio L | London | 2009 |
Leda Luss Luyken: ModulArt
TV Feature von Peider Defilla | BRα - ARD | 15' | 2011 |